Hinweis zu Corona
Aktuelle Informationen
27.03.2020

Wir sind für Sie da!

Liebe Patientinnen und Patienten,

wir haben alles dafür getan, Sie auch in Zeiten des Corona-Virus in unserer Praxis behandeln zu können.

Hierbei halten wir selbstverständlich die geforderten Richtlinien des Robert-Koch-Instituts zur Infektionsprophylaxe ein und verschärfen diese wo nötig.

Daher bieten wir Ihnen auch jetzt alle medizinisch notwendigen Behandlungen in unserer Praxis an und werden Sie selbstverständlich weiterhin gerne über unser Recall-System an die schon vereinbarten und/oder anfallenden Termine erinnern.

Anbei aber trotzdem ein paar Verhaltensregeln für Ihren Besuch

Halten Sie sich bitte an die Empfehlungen des RKI (Robert-Koch-Institut)

Bleiben Sie zu Hause, wenn sie Kontakt zu Menschen aus Risikogebieten hatten oder vor Ort waren

Wenn möglich, kommen Sie bitte ohne Begleitung in unsere Praxis
Bei Anzeichen einer möglichen Infektion (Fieber, Atemnot, Halsschmerzen, Husten) bleiben Sie bitte zu Hause und verständigen Sie Ihren Hausarzt.

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Patienteninformation

Warum ist Tee gut für die Zähne. Was ist der Sinn einer Zahnrettungsbox. Piercing im Mundbereich? Auf den folgenden Seiten finden Sie interessante Informationen, Tipps, Verhaltensweisen und Neuigkeiten aus dem Bereich der Mund- und Zahnheilkunde.

Weiße Flecken im Mund können zu Mundhöhlenkrebs führen

Nicht wegwischbare weiße Flecken auf der Schleimhaut werden als Leukoplakie (oder auch Weißschwielenkrankheit) bezeichnet. Die weißen Verfärbungen entstehen durch eine verstärkte Verhornung (Hyperkeratose) der obersten Schicht der Mundschleimhaut. Die Flecken können gefährlich sein, da sie zu Mundhöhlenkrebs führen können.

Man unterscheidet die präkanzerose Leukoplakie und die Leukoplakia simplex. Bei der Leukoplakia simplex liegt eine einfache Verhornungsstörung, beispielsweise durch stärkere mechanische Belastung, ohne Entartungsrisiko vor. Die präkanzerose Leukoplakie ist dagegen oftmals eine Krebsvorstufe und stellt eine wichtige Mundschleimhautveränderung dar. Das Erkrankungsalter liegt zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr. Männer sind häufiger betroffen als Frauen.

Risikofaktoren für eine präkanzerose Leukoplakie

  • Rauchen (Teer in Zigaretten)
  • Alkoholmissbrauch
  • mangelnde Zahnhygiene
  • Vitaminmangelzustände
  • chronische Infektionen mit Candida albicans
  • langandauernde Sonnenbestrahlung
  • schlecht sitzende Gebisse oder Zahnspangen
  • mahlende Zähne
  • ständiges Kauen an der Wange

Die präkanzerose Leukoplakie findet man beispielsweise an den Wangeninnenseiten, am Mundboden, im Zungenunterraum und im harten Gaumen.

Bei Auftreten von weißen Flecken im Mundbereich sollte der Zahnarzt aufgesucht werden. In jedem Fall sollte eine Gewebeprobe entnommen werden, um bösartige Veränderungen der Mundschleimhaut auszuschließen. Entstehender Mundhöhlenkrebs ist in der Lage, Tochterzellen in den Blut- oder Lymphkreislauf abzugeben. Dies kann eine breite Streuung der Krebszellen im Körper nach sich ziehen.

Bei bösartigen Zellveränderungen müssen die betroffenen Schleimhautbereiche umgehend operativ entfernt werden. Bei harmlosen Varianten reicht das Ausschalten der Reizquellen, z.B. das Rauchen. Die weißen Flecken verschwinden dann nach einigen Wochen. Es besteht allerdings die Gefahr, dass sich Rezidive bilden. Eine regelmäßige ärztliche Kontrolle wird empfohlen.

Hat sich bereits Mundhöhlenkrebs entwickelt, wird der Tumor operativ entfernt. Sind keine Metastasen vorhanden, schließt sich eine Strahlentherapie an. Hat der Mundhöhlenkrebs bereits Metastasen gestreut und sich in den Lymphknoten im Hals ausgebreitet, ist eine Chemotherapie meistens unumgänglich.

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