Hinweis zu Corona
Aktuelle Informationen
27.03.2020

Wir sind für Sie da!

Liebe Patientinnen und Patienten,

wir haben alles dafür getan, Sie auch in Zeiten des Corona-Virus in unserer Praxis behandeln zu können.

Hierbei halten wir selbstverständlich die geforderten Richtlinien des Robert-Koch-Instituts zur Infektionsprophylaxe ein und verschärfen diese wo nötig.

Daher bieten wir Ihnen auch jetzt alle medizinisch notwendigen Behandlungen in unserer Praxis an und werden Sie selbstverständlich weiterhin gerne über unser Recall-System an die schon vereinbarten und/oder anfallenden Termine erinnern.

Anbei aber trotzdem ein paar Verhaltensregeln für Ihren Besuch

Halten Sie sich bitte an die Empfehlungen des RKI (Robert-Koch-Institut)

Bleiben Sie zu Hause, wenn sie Kontakt zu Menschen aus Risikogebieten hatten oder vor Ort waren

Wenn möglich, kommen Sie bitte ohne Begleitung in unsere Praxis
Bei Anzeichen einer möglichen Infektion (Fieber, Atemnot, Halsschmerzen, Husten) bleiben Sie bitte zu Hause und verständigen Sie Ihren Hausarzt.

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Patienteninformation

Warum ist Tee gut für die Zähne. Was ist der Sinn einer Zahnrettungsbox. Piercing im Mundbereich? Auf den folgenden Seiten finden Sie interessante Informationen, Tipps, Verhaltensweisen und Neuigkeiten aus dem Bereich der Mund- und Zahnheilkunde.

Myofunktionelle Therapie (MFT) in der Kieferorthopädie

Bei einer myofunktionellen Störung sind Muskelspannung und Bewegungsmuster der äußeren und inneren Mundmuskulatur gestört. Oft ist nicht herauszufinden, was die eigentliche auslösende Ursache war. Gewohnheiten wie langzeitiger Schnullergebrauch, Daumen- und Fingerlutschen oder Lippenbeißen können einen schädlichen Einfluss auf das Gleichgewicht von Kiefer, Zähnen und Muskeln ausüben. So kann es zu falscher Zungenruhelage und falschem Schluckverhalten kommen. Die Zunge drückt nicht gegen den Gaumen, sondern gegen die vorderen oder seitlichen Zähne. Falsche Zahnstellungen, Störkontakte beim Zubeißen, Entzündungen des Zahnhalteapparates oder Sprachfehler können weitere Folgen sein. Die myofunktionelle Therapie wurde entwickelt, um diese Fehlfunktion zu behandeln und dauerhafte Kiefer- und Zahnfehlstellungen zu verhindern. Kieferorthopäden und Logopäden arbeiten in diesem Bereich eng zusammen.

Mit myofunktionellen Übungen lässt sich die Kau-, Zungen-, Lippen- und Wangenmuskulatur spielerisch umtrainieren. Die Übungen fördern eine harmonische Muskelfunktion und umfassen alle Muskelgruppen, die am Kauen, Schlucken, der Artikulation und der Atmung beteiligt sind.

  • In der Kieferorthopädie kann die Therapie unterstützend eingesetzt werden, um eine Korrektur von Zahnstellungs-, Bisslage- und Kieferanomalien zu bewirken oder günstig zu beeinflussen.
  • Wenn die Therapie frühzeitig begonnen wird, kann im besten Fall eine Zahnspange überflüssig werden. Aber auch wenn ein Kind eine Zahnspange tragen muss, hilft die myofunktionelle Therapie, das Ziel schneller zu erreichen und langfristige Erfolge zu erzielen.

Bei kleinen Kindern liegt der Schwerpunkt der Behandlung auf Beratung, Prävention und dem Abstellen von Lutschgewohnheiten und anderen Gebiss schädigenden Angewohnheiten.

Das Training wird schrittweise aufgebaut und muss zu Hause regelmäßig durchgeführt werden. Schwache Muskeln werden trainiert, zu starke entspannt und die Wahrnehmung im Mundbereich gefördert, um eine neue Schluckbewegung zu erlernen und diese allmählich in den Alltag zu übertragen.

Auch bei Erwachsenen ist die MFT in vielen Fällen sinnvoll. Bissdisharmonien, Kiefergesichtsverspannungen und Kiefergelenkserkrankungen stellen eine Indikation dafür dar.

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