Hinweis zu Corona
Aktuelle Informationen
27.03.2020

Wir sind für Sie da!

Liebe Patientinnen und Patienten,

wir haben alles dafür getan, Sie auch in Zeiten des Corona-Virus in unserer Praxis behandeln zu können.

Hierbei halten wir selbstverständlich die geforderten Richtlinien des Robert-Koch-Instituts zur Infektionsprophylaxe ein und verschärfen diese wo nötig.

Daher bieten wir Ihnen auch jetzt alle medizinisch notwendigen Behandlungen in unserer Praxis an und werden Sie selbstverständlich weiterhin gerne über unser Recall-System an die schon vereinbarten und/oder anfallenden Termine erinnern.

Anbei aber trotzdem ein paar Verhaltensregeln für Ihren Besuch

Halten Sie sich bitte an die Empfehlungen des RKI (Robert-Koch-Institut)

Bleiben Sie zu Hause, wenn sie Kontakt zu Menschen aus Risikogebieten hatten oder vor Ort waren

Wenn möglich, kommen Sie bitte ohne Begleitung in unsere Praxis
Bei Anzeichen einer möglichen Infektion (Fieber, Atemnot, Halsschmerzen, Husten) bleiben Sie bitte zu Hause und verständigen Sie Ihren Hausarzt.

Blog

Patienteninformation

Warum ist Tee gut für die Zähne. Was ist der Sinn einer Zahnrettungsbox. Piercing im Mundbereich? Auf den folgenden Seiten finden Sie interessante Informationen, Tipps, Verhaltensweisen und Neuigkeiten aus dem Bereich der Mund- und Zahnheilkunde.

Kommt der Diagnose-Kaugummi für Implantate?

Rund eine Million Implantate werden heute pro Jahr gesetzt, um fehlende Zähne zu ersetzen. Dabei verschraubt der Zahnarzt eine künstliche Zahnwurzel im Kieferknochen und versieht sie mit einer Krone. Um spätere Komplikationen zu verhindern oder möglichst frühzeitig zu entdecken, wird derzeit in einem Forschungsprojekt über einen Diagnose-Kaugummi nachgedacht. Dieser soll beim Kauen einen bitteren Geschmack im Mund auslösen, wenn es beispielsweise im Bereich des Implantates zu einer Entzündung kommt.

Schuld an der sogenannten Peri-Implantitis sind Bakterien, die das Gewebe rund um das Implantat infizieren. Dadurch kommt es zu einer Entzündung des Gewebes, die im schlimmsten Fall das Gewebe und dann den Knochen zerstört.

Mit dem Diagnose-Kaugummi wäre jeder Patient selbst in der Lage, sein Implantat zu überwachen. Verspürt er beim Kauen des Kaugummis einen üblen Geschmack, sollte er schnellstmöglich eine Kontrolle des Implantates beim Zahnarzt durchführen und gegebenenfalls eine aufgetretene Entzündung behandeln lassen. Damit kann dann ein Übergreifen auf Gewebe und Knochen verhindert werden. In der Regel ist das Implantat dann auch nicht gefährdet.
Wie funktioniert nun der Diagnose-Kaugummi? Das Forscherteam hat bereits herausgefunden, bei Komplikationen am Zahnimplantat die Konzentration des Enzyms Matrix-Metalloproteinase 8 (MMP-8) erheblich ansteigt. Das Kaugummi kann diesen Anstieg diagnostizieren. Es enthält ein System aus einer kleinen Eiweißkette, die zwischen einer winzigen Kugel und einem Bitterstoff eingebettet ist. Kommt es zu einer Komplikation rund um das Implantat, überschreitet die Enzymkonzentration im Speichel eine bestimmte Grenze. Das Enzym schneidet darauf die Eiweißkette durch und der Bitterstoff wird freigesetzt.

Neben der Entwicklung des speziellen Diagnose-Kaugummis verfolgen die Forscher noch eine zweite Strategie. Ein möglicher Gedanke ist zum Beispiel auch, das Zahnimplantat selbst mit dem beschriebenen System aus Kugel, Eiweißkette und Bitterstoff zu beschichten.

Kritik und Wünsche zu den Inhalten

©2020 Praxeninformationsseiten | Impressum

Empfehlen Sie uns auf Jameda